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Special Air Service
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Der Special Air Service (SAS) ist eine Spezialeinheit der British Army, die 1941 während des Zweiten Weltkriegs von dem schottischen Lieutenant Colonel David Stirling aufgestellt wurde. Der SAS operiert weltweit und ist in Credenhill in der Nähe von Hereford stationiert.cite-ref-0-1-0[1] Er gilt als eine der erfahrensten und ältesten existierenden Spezialeinheiten der Welt.
Contents
⢠Auftrag
⢠Gliederung
⢠Ausrßstung
⢠Bewaffnung
⢠Transport
⢠Kooperationen
⢠Geheimhaltung
⢠Geschichte
⢠1941â1945
⢠1946â1979
⢠Nordirland
⢠1980â2001
⢠Gegenwart
⢠Sonstiges
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Siehe auch
⢠Einzelnachweise
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Auftrag
Zu den Aufgaben des SAS zählen das Sammeln von Informationen Ăźber den Feind (Militärische Aufklärung), Sabotageoperationen hinter feindlichen Linien, das Markieren von Zielen fĂźr den Beschuss und die Befreiung von gefangenen Soldaten oder Zivilisten. Neben Kriegseinsätzen wird der SAS auch als Antiterroreinheit im Inland eingesetzt, vor allem zur Geiselbefreiung, aber auch zur gezielten TĂśtung von als Staatsfeinden eingestuften Personen (zum Beispiel frĂźher von Mitgliedern der IRA oder heute von anderen von der britischen Regierung als Terroristen eingestuften Personen oder Gruppierungen). Er bildet Spezialeinheiten befreundeter Länder aus und handelt bei Bedarf auch verdeckt, so dass eine Beteiligung der britischen Regierung nicht erkennbar ist. Der zum Militär gehĂśrende SAS Ăźbernimmt auch Aufgaben einer polizeilichen Spezialeinheit, dazu gehĂśrt unter anderem der Schutz hoher britischer Amtsinhaber. Hier ist er vergleichbar mit der israelischen Sajeret Matkal, mit dem der SAS immer wieder gemeinsame Ăbungen abhält.
Das Motto des SAS lautet: âWho dares winsâ (deutsch: âWer wagt, gewinntâ)
Gliederung
Heute besteht der SAS aus drei Regimentern:
⢠21 Special Air Service Regiment in den West Midlands (seit 1947)
⢠22 Special Air Service Regiment in Hereford
⢠23 Special Air Service Regiment in Wolverhampton
Die beiden Regimenter 21 und 23 dienen als Reserveeinheiten (TA SAS â Territorial Army). Im Kriegsfall Ăźbernehmen sie so genannte Long Range Reconnaissance Patrols (Fernspäh-Aufklärungseinsätze) hinter den feindlichen Linien und sollen Verluste des Regiments 22 ausgleichen. Jedes von ihnen besteht aus drei Squadrons (Kompanieäquivalent).
Der aktive SAS besteht aus dem Regiment 22, aufgeteilt in vier Squadrons mit insgesamt etwa 500 Soldaten. Diese bestehen aus je vier Troops. Jeder Trupp besteht theoretisch aus 16 Soldaten, aufgeteilt in vier Teams zu je vier Mann. Praktisch erreicht der SAS diese Einsatzstärke aber nicht, da er so wie auch andere Spezialeinheiten aufgrund der strengen und hÜchst anspruchsvollen Auswahl sowie des harten Dienstes mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen hat.
Die vier Squadrons tragen die Bezeichnung A, B, D und G (die C Squadron wurde 1980 aufgelÜst). Jeder der dazugehÜrenden vier Troops ist spezialisiert auf eine Fertigkeit der Fortbewegung, beziehungsweise des Eindringens in feindliches Gebiet. So gibt es in jeder Squadron einen Mountain Troop (Gebirgs- und Winterkampf), einen Mobility Troop (Geschßtzte Fahrzeuge, Landrover, ATV und Motorräder), einen Air Troop (Freifaller) und einen Boat Troop (maritime Einsatzkomponente mit RIB-Sturmbooten).
Zum 22 SAS gehĂśren auĂerdem noch eine Stabsgruppe, eine Planungs- und Nachrichtenabteilung, eine Abteilung zur Untersuchung von Einsätzen und ein Ausbildungszug.
Im Turnus von sechs bis neun Monaten ist jede dieser vier Squadrons als CRW-Wing (Counter Revolutionary Warfare â Guerillakampf), einer Unterabteilung, die auch verdeckte Militärberater-Funktionen erfĂźllt, an der Reihe. Der Wing steht in ständiger Bereitschaft und soll bei Bedarf in zwei Etappen innerhalb von 30 Minuten, beziehungsweise zwei Stunden, einsatzbereit sein. Unterteilt ist er in zwei Gruppen, die jeweils aus einer Sturmangriffs- und einer ScharfschĂźtzengruppe bestehen:
⢠Rot (Luftlande- und Gebirgsjägergruppe)
⢠Blau (Kampfschwimmer und Artillerie)
Neben den drei Regimentern, die eng zusammenarbeiten, existieren noch kleinere Einheiten fĂźr besondere Aufgaben:
⢠die 63rd SAS Signal Squadron in South East England, sowie Eastern Wessex
⢠und das L Detachment (frßher R-Squadron), gebildet aus ehemaligen SAS-Mitgliedern. Letzteres untersteht dem TA SAS und dient als Reserve des 22. Regiments zum schnellen Ersatz von Verlusten.
Die ursprĂźnglichen Einheiten, das 1st Special Air Service Regiment und das 2nd Special Air Service Regiment, wurden 1945 aufgelĂśst.
Rekrutierung und Ausbildung
Seit 1952 werden die Soldaten des SAS in einem speziellen Verfahren ausgewählt, das der damalige Kommandeur Major John Woodhouse einfßhrte. Bis dahin verdienten sich Interessenten die Aufnahme in ihren jeweiligen Einheiten durch besonderen Einsatz im Kampf.
Das Auswahlverfahren, die Selection, gilt als das anspruchsvollste der britischen Armee. Lediglich zwei bis zehn Prozent der Anwärter bestehen es. Es wird zwei Mal im Jahr in den Bergen der Brecon Beacons von Wales durchgefßhrt.
Bewerber mĂźssen männlich sein und entweder seit mindestens drei Jahren Mitglied der britischen Streitkräfte oder seit 18 Monaten AngehĂśriger der Regimenter 21 und 23 (in beide kĂśnnen Zivilisten direkt eintreten). AuĂerdem akzeptiert der SAS AngehĂśrige der Armeen des Commonwealth als Anwärter. Besteht ein Kandidat eine der PrĂźfungen nicht, wird er sofort in seine ursprĂźngliche Einheit zurĂźckversetzt. Ein zweiter Versuch ist mĂśglich, weitere Anläufe jedoch nicht.
Weiblichen Kandidaten fßr die britischen Spezialkräften steht das Special Reconnaissance Regiment offen, das fßr die Spezialaufklärung in der Tiefe häufig zusammen mit dem SAS eingesetzt wird.
EinfĂźhrung (2 Tage)
Ein Wochenende lang bekommen die Kandidaten Einblick in das Leben in einer britischen Spezialeinheit und werden Ăźber die Anforderungen der Einstellungstests informiert. AuĂerdem mĂźssen sie ihre Fähigkeiten im Umgang mit Karte und Kompass beweisen, eine SchwimmprĂźfung absolvieren und einen Fitness- und Erste-Hilfe-Test bestehen.
Fitness und Orientierung (4 Wochen)
Dieser Ausbildungsabschnitt findet in den Brecon Beacons, u. a. im Elan-Tal in Wales statt. Der so genannte Battle Fitness Test (BFT) besteht aus einem 2,5-Kilometer-Lauf als Gruppe in unter 13 Minuten, der anschlieĂend noch einmal allein in unter 11,5 Minuten erfĂźllt werden muss. Es folgen in dieser ersten Woche weitere Geländeläufe Ăźber die Berge mit leichtem Gepäck sowie Orientierungsaufgaben bei Tag und Nacht. Im Laufe der Auswahl nimmt das Gewicht des Rucksacks auch mit Gewehr zu.
Die dritte Woche ist bestimmt von OrientierungsĂźbungen im Gelände mit steigendem Schwierigkeitsgrad. In der vierten Woche ist an jedem Tag ein Geländelauf gegen die Uhr zu bewältigen. Die zu erreichende Zeit wird den Soldaten nicht mitgeteilt, da sie bei jedem Lauf ihr Bestes zu geben haben. Das Ăberschreiten des Zeitlimits fĂźhrt ebenso zum Ausscheiden wie Verletzungen. Den Abschluss bildet ein Marsch Ăźber eine Distanz von 65 Kilometern mit Ăźber 7000 HĂśhenmeter bei 20 Kilogramm Rucksackgewicht und Gewehr. Wer länger als 20 Stunden braucht, ist durchgefallen. Der Rekord liegt bei 14 Stunden. Durch die sehr hohe kĂśrperliche Belastung kommt es immer wieder bei diesen Ausdauertests zu Todesfällen.
Aufbautraining (4 Wochen)
In dieser Ausbildungsphase werden eine intensive und mĂśglichst realistische Ausbildung an Handfeuerwaffen sowie Sprengstoffen und Ăbungen in Kleingruppentaktik durchgefĂźhrt. AnschlieĂend erfolgt fĂźr Anwärter ohne Fallschirmsprungausbildung die automatische Ausbildung am Ausbildungszentrum RAF Brize Norton.
Dschungelausbildung (6 Wochen)
Die Ausbildung findet in einem Nationalpark in Belize statt und wird in kleinen Gruppen von je vier Mann absolviert, jede Gruppe wird von einem Ausbilder der Belize Defence Force Ăźberwacht. Das Training umfasst Orientieren und Ăberleben im Dschungel, den Umgang mit Booten und den Aufbau eines Dschungelbiwak sowie den Feuerkampf im Dschungel. Sämtliche Fähigkeiten mĂźssen die Anwärter in einer AbschlussĂźbung beweisen.
Kampfausbildung (4 Wochen)
In diesem Abschnitt wird in erster Linie das Ăberleben unter Kampfbedingungen (Combat Survival) und das Verbergen vor dem Feind mit dem Ăberstehen von Gefangennahme und VerhĂśr trainiert. Dazu gehĂśrt, dass die Soldaten sich nur von den Dingen ernähren, die sie in Wald und Feld finden, und auch VerhĂśre und Folter (bis zu einem gewissen Grad) erleben. Die Ausbildung beendet eine Ăbung in E&E-Taktiken (Escape and Evasion â Fliehen und Ausweichen). Dazu bekommen die Soldaten unhandliche Ăbermäntel, um ihre Beweglichkeit einzuschränken, und werden von Soldaten anderer Verbände, Ăźblicherweise Fallschirmjägern oder Gurkhas, fĂźnf Tage lang gejagt und mĂźssen unentdeckt bleiben, um zu bestehen. AnschlieĂend wird jeder von ihnen 24 Stunden lang verhĂśrt und dabei erniedrigt, beschimpft, mit Lärm oder Schlafentzug malträtiert. Wer mehr als nur seinen Namen, seinen Rang, sein Geburtsdatum oder die Kennnummer preisgibt, fällt durch. Einzige erlaubte Antwort ist: âEs tut mir leid, ich kann diese Frage nicht beantworten.â
Jeder Fehler in einem dieser Abschnitte fßhrt dazu, dass der Soldat sofort zu seinem Regiment zurßckversetzt wird. Besteht er, verliert er den bisherigen Dienstrang und dient als Trooper im SAS. Die Ränge innerhalb des Regiments mßssen von Unteroffizieren und Mannschaften neu erworben werden. Verlässt ein Soldat die Truppe, bekommt er seinen alten Dienstgrad zurßck.
Spezialausbildung
AnschlieĂend beginnt die eigentliche Ausbildung, innerhalb deren sich jeder Soldat auf einem oder mehreren Gebieten zum Experten (Specialist) fĂźr bestimmte Bereiche fortbildet, diese sind:
⢠Rettungssanitäterausbildung mit dem Schwerpunkt auf Traumamedizin
⢠HAHO Freifall-Fallschirmspringen im Gleiteinsatz
⢠Scharfschßtze
⢠Sprachen
⢠Fahrer
⢠Guerillakampf
⢠Aufstandsbekämpfung Counterinsurgency â COIN
⢠Sprengmeister.
Je nach Rang und Fähigkeiten verdienen die Soldaten 25.000 bis 80.000 Pfund im Jahr. Der Dienst ist so hart, dass viele der Männer mit Mitte 30 aussteigen. Neben Verletzungen im Einsatz sind auch Spätfolgen durch schlechte Ernährung, verseuchtes Wasser, Infektionen oder Gefangenschaft eine Gefahr. FĂźr Heimkehrer kĂśnnen auĂerdem ihre Konditionierung und ihre Erlebnisse zur Belastung werden. Nur wenigen gelingt es, sich an ein normales Leben zu gewĂśhnen. Viele leiden unter psychischen StĂśrungen wie dem posttraumatischen Stresssyndrom oder kĂśnnen ihre Aggressionen nicht kontrollieren. Immer wieder gibt es Berichte Ăźber Suizide ehemaliger SAS-Mitglieder. Durch den hohen psychischen Druck sowie durch Einsatzdauer und -turnus wird ein geregeltes Familienleben zu einer Herausforderung fĂźr alle AngehĂśrigen.
Nachwuchsprobleme
Aufgrund dieser Gefahren und der hohen Anforderungen bei der Auswahl hat der SAS schon länger Schwierigkeiten, seine Sollstärke zu halten. Die britische Zeitung Daily Telegraph berichtete 2005, dass sich diese Probleme seit dem Krieg im Irak massiv verstärkt hätten. Immer mehr Soldaten wßrden den Dienst gegen lukrative Stellen bei privaten Sicherheitsdienstleistern eintauschen. Dies habe das Regiment dazu veranlasst, sämtliche 300 Frontsoldaten des SAS per Brief darauf hinzuweisen, dass es im besten Sinne aller wäre, wenn sie blieben.
Der Anreiz aus der Wirtschaft ist hoch. Laut dem Bericht kann ein Unteroffizier des SAS als Berater eines privaten Sicherheitsunternehmens im Irak oder Afghanistan bis zu 14.000 Pfund im Monat verdienen.
AusrĂźstung
Bewaffnung
Die Informationen ßber den SAS basieren auf Bßchern ehemaliger Mitglieder oder auf Berichten von Journalisten. Ihre Genauigkeit und ihre Aktualität sind daher begrenzt. Es kann als gesichert gelten, dass der SAS so wie andere Spezialeinheiten Zugriff auf praktisch jede Waffe hat und diese auch entsprechend den eigenen Bedßrfnissen modifiziert und anpasst.
Standardbewaffnung fĂźr militärische Einsätze ist das amerikanische Sturmgewehr M16, das um den Granatwerfer M203 ergänzt werden kann. Als UnterstĂźtzungswaffen werden sowohl das Standard-MG der britischen Streitkräfte GPMG (= General Purpose Machine Gun, genannt âGimpyâ) im Kaliber 7,62 Ă 51 mm NATO als auch das FN Minimi im Kaliber 5,56 Ă 45 mm NATO eingesetzt.
Seit dem Afghanistaneinsatz benutzt der SAS das Sturmgewehr Diemaco C8 SFW mit dem Granatwerfer HK AG-C/EGLM als neue Standardwaffe. Das Diemaco C8 SFW ist eine fßr Spezialeinheiten konzipierte Variante des Diemaco C7 und trägt in den britischen Streitkräften die Bezeichnung L119A1. Der HK AG-C/EGLM ist eine (ursprßnglich fßr die kanadische Armee produzierte) Variante des Unterlauf-Granatwerfers AG36 und wird in der britischen Armee unter der Bezeichnung L17A1 gefßhrt.cite-ref-2[2]cite-ref-3[3]cite-ref-4[4]cite-ref-5[5]
Fßr Anti-Terror-Operationen werden die Maschinenpistolen Heckler & Koch MP5 und MP7 verwendet, ähnlich wie bei anderen Spezialeinheiten. Eingesetzt wird auch der Maschinenkarabiner HK53 von Heckler & Koch im Kaliber 5,56 à 45 mm NATO mit einer Abzugeinheit die Einzelfeuer, 3er-Feuerstoà und Dauerfeuer ermÜglicht.
Teil der Bewaffnung war jahrelang die halbautomatische Pistole Browning Hi-Power im Kaliber 9 Ă 19 mm. Inzwischen verwendet die Einheit jedoch die SIG Sauer P228cite-ref-6[6], welche die gleiche Munition verschieĂt wie die Browning Hi-Power und die HK MP5.
Die Scharfschßtzengewehre vom Typ Accuracy International L96 A1 im Kaliber .300 Winchester Magnum kÜnnen bei Bedarf mit einem Schalldämpfer versehen werden. Daneben stehen vom selben Hersteller sogenannte Anti-materiel-rifles im Kaliber .50 BMG zur Verfßgung.
Je nach Ziel kĂśnnen auĂerdem verschiedene Infanteriewaffen wie schwere Maschinengewehre, Granatwerfer, Panzerabwehrhandwaffen wie die M72 oder Richtminen wie die M18 Claymore sowie PARM eingesetzt werden.
Als Kampfanzug dient ein feuerhemmender Overall, der entsprechend den Einsatzbedingungen verschieden getarnt ist. Ein netzartiger Schal wird als Halstuch getragen, aber auch zur Tarnung von Gesicht oder Ausrßstung eingesetzt. Je nach Auftrag kann eine schusshemmende Weste ebenso dazugehÜren wie eine Sturmhaube, ein Helm mit Visier, Nachtsichtgeräte oder ABC-Schutzmasken.
Einige Lockheed C-130 der RAF verfßgen ßber den gleichen Multisensor-Turm unter der Nase, ßber welchen die deutschen Sea Lynx MK 88A verfßgen. Diese Flugzeuge verfßgen zusätzlich ßber Nachtsicht-Kameras (Low Light Level Television) und eine leichte Cockpit-Panzerung. Die Staffel 47 der RAF fliegt mit solchen Flugzeugen Einsätze fßr den SAS.
Zurzeit werden laut Janeâs in Credenhill Minidrohnen aus amerikanischer Produktion erprobt, sogenannte Backpack Unmanned Surveillance Targeting and Enhanced Reconnaissance (Buster). Diese sehen aus wie Modellflugzeuge, lassen sich im Rucksack transportieren und sammeln aus der Luft Informationen. Gesteuert werden sie ähnlich einem Modellflugzeug und kĂśnnen bis zu vier Stunden in der Luft bleiben.
Transport
Die Mobility-Troops verwenden vorwiegend die Militärversion des Land Rover Defender, den Land Rover Wolf (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Geländewagen der Bundeswehr auf G-Klasse-Basis), sowohl mit kurzem (TUL), als auch mit langem Radstand (TUM). AuĂerdem den so genannten Pink Panther, ein auf dem Land Rover basierendes Patrouillenfahrzeug und das Supacat HMT 400.cite-ref-7[7]
FĂźr den Langstreckentransport stellt die britische Royal Air Force mehrere modifizierte Lockheed C-130J Hercules II zur VerfĂźgung, die mit zusätzlichen Aufklärungs- und Kommunikationssystemen sowie TäuschkĂśrperwerfern zum Selbstschutz ausgestattet sind. Seit 2002 wird gelegentlich auch die Boeing C-17 Globemaster III fĂźr diesen Zweck verwendet. Der primäre Operationshubschrauber des SAS ist der Westland Lynx Mk.7/9. AuĂerdem wurden in den 1990er-Jahren laut Medienberichten acht Chinook HC.2 beschafft, die fĂźr den Transport einer ganzen Squadron samt leichter Fahrzeuge geeignet sind, aufgrund von technischen Mängeln jedoch zu Chinook HC.1 rĂźckgerĂźstet wurden.
Eigens fĂźr den SAS werden die folgenden Hubschrauber von der RAF betrieben:
⢠4 à Agusta A.109C (bis 2010)
⢠5 à Eurocopter AS:365N3 Dauphin II (seit 2012)
Kooperationen
Der SAS wird seit 2005 nachrichtendienstlich vom Special Reconnaissance Regiment (SRR) unterstĂźtzt, das Ăberwachungs- und Aufklärungsaufgaben erfĂźllt, um Einsätze des SAS vorzubereiten und zu begleiten.
Neben GroĂbritannien verfĂźgen als ehemalige Kolonien auch Australien mit dem Australian Special Air Service Regiment, Neuseeland mit dem New Zealand Special Air Service sowie Rhodesien bis zur Unabhängigkeit 1980 mit dem Rhodesian Special Air Service Ăźber einen eigenen SAS. Diese Einheiten stehen in enger Verbindung mit dem britischen SAS, sowohl im Training als auch bei weltweiten Einsätzen. Der britische SAS Ăźbernimmt zudem die komplette Ausbildung der Sultanâs Special Force in Oman.
Viele Spezialeinheiten weltweit haben sich den SAS zum Vorbild genommen. Zum Beispiel wurde der komplette Ausbildungsstab der amerikanischen Antiterroreinheit Delta Force 1977 durch ein Expertenteam des SAS Ăźber fast ein Jahr lang in den USA ausgebildet. Dieses Know-how bildete damit die Keimzelle fĂźr die Aufstellung aller anderen US-Antiterroreinheiten, wie dem 1980 gegrĂźndeten Seal Team 6 und dem 1983 aufgestellten Hostage Rescue Team des FBI. Auch das deutsche KSK, die kanadische JTF2, das schweizerische AAD 10, die griechische Einheit ETA, die polnische Einheit GROM und die israelische Sajeret Matkal Ăźbernahmen die taktische Struktur und Einsatzdoktrin des SAS. Später entwickelte sich die Sayeret Matkal durch ihre in enormer Einsatzdichte erworbenen Erfahrungen ihrerseits zu einer wertvollen Hilfe fĂźr den SAS. Viele Einheiten trainieren regelmäĂig mit Einheiten des SAS und nutzen dessen Trainingseinrichtungen beispielsweise in Belize oder Brunei.
Geheimhaltung
Die Existenz des Special Air Service war in GroĂbritannien bereits in den 1960er-Jahren allgemein bekannt, jedoch wurde sie lange Zeit von offiziellen Stellen dementiert. Auch nachdem ein Fernsehteam 1972 zufällig einen Anti-Terror-Einsatz an Bord des Kreuzfahrtschiffes Queen Elizabeth 2 dokumentierte, nahm das Verteidigungsministerium hierzu keine Stellung. Erst in den 1980er-Jahren wurde die Existenz des SAS offiziell bestätigt, nachdem dieser die Geiselnahme in der iranischen Botschaft in London vor versammelter Weltpresse erfolgreich beendet hatte.
Nach dem Eintritt ist es jedem Mitglied untersagt, anderen als engsten FamilienangehÜrigen die ZugehÜrigkeit zum SAS zu enthßllen. Während der gesamten Dienstzeit sorgt das Verteidigungsministerium fßr Anonymität. In VerÜffentlichungen ßber eventuell verliehene Orden steht hinter dem Namen des Soldaten die ursprßngliche Einheit, nicht SAS. Sollte er im Kampf getÜtet werden, wird darßber keine Üffentliche Mitteilung gemacht, sofern es sich vermeiden lässt. Ist sie unvermeidlich, wird der Soldat als Mitglied seiner ursprßnglichen Einheit aufgefßhrt.
Diese Geheimhaltung ist bis heute Anlass fĂźr viele Spekulationen und lieferte etlichen VerschwĂśrungstheoretikern Stoff fĂźr ihre BĂźcher. Die meisten Kenntnisse Ăźber den SAS stammen von ehemaligen Mitgliedern der Einheit, von denen angeblich einige wegen der Preisgabe von Informationen vor Militärgerichte gestellt wurden. Das Verteidigungsministerium versucht auch immer wieder per Gericht, die BĂźcher von Veteranen zu verbieten oder zensiert deren Lebenserinnerungen und Berichte. Daher ist bei jedem Bericht Skepsis angebracht. Erst Ende November 2001 gewann ein ehemaliger Soldat des SAS einen dreijährigen Prozess gegen das Ministerium. AnschlieĂend durfte er sein Buch Ăźber einen katastrophalen Einsatz während des Zweiten Golfkrieges verĂśffentlichen, das verfilmt wurde, den Gewinn musste er dem Staat abtreten. Ex-Mitglieder, die Berichte verĂśffentlichen, tun dies Ăźblicherweise unter einem Pseudonym, wie zum Beispiel auch Andy McNab. Doch ist auch bei diesen BĂźchern der Wahrheitsgehalt unklar. AuĂerdem gibt es immer wieder Autoren, die behaupten, im SAS gedient zu haben, ohne dass es dafĂźr Belege gibt.
Im Jahre 2004 bekräftigte der damalige Verteidigungsminister Geoff Hoon die bis heute geltende Geheimhaltungspolitik gegenĂźber der Ăffentlichkeit. Die Kritik von hohen Regierungsmitgliedern sowie seitens der Presse, dass sich diese Politik durch die zunehmende Einbindung von Spezialeinheiten in der KriegsfĂźhrung nicht aufrechterhalten lasse, kommentierte eine nicht genannte militärische Quelle damit, dass ungenaue und fehlerhafte Berichterstattung unter Umständen ânĂźtzlicher Desinformationâ gleichkomme.cite-ref-8[8]
Geschichte
1941â1945
Vorläufer war der Verband der Layforce, die auf den späteren General Robert Laycock zurĂźckging und den RĂźckzug der britischen Truppen auf Kreta Ăźber Sfakia deckte sowie in Britisch-Indien, dem heutigen Indien, Bangladesch, Pakistan und Teilen Myanmars (des frĂźheren Burma), die Chindits unter Orde Wingate. Bereits im Sudan hatte er die Gideon Force geschaffen, die ab Februar 1941 Guerillaaktionen gegen die italienische Besatzungsmacht in Ăthiopien unternahm.
FĂźr die Aufklärung in den tiefen Flanken in der WĂźste wurde in Nordafrika die motorisierte Long Range Desert Group aufgestellt, die bei Bedarf und MĂśglichkeit auch Hinterhalte und Handstreiche durchfĂźhrte. Das âKommandoâ oder L Detachment, âSpecial Air Service Brigadeâ (SAS), unter dem damaligen Lieutenant David Stirling, war die erste Einheit des the Regiment, wie der SAS auch genannt wird, und die im Juli 1941 während des Zweiten Weltkrieges aufgestellt wurde. UrsprĂźngliches Ziel war, Sabotageakte weit hinter der Front des deutschen Afrikakorps zu begehen, um Rommels Nachschublinien zu stĂśren. Diese Truppe hatte nur eine Stärke von 66 Mann. Die Bezeichnung Brigade, die eine viel grĂśĂere Einheit vermuten lieĂ, trug sie zur Tarnung und Täuschung der Deutschen, ebenso wie den Zusatz Air. Stirlings Männer wurden im ägyptischen Kabrit nahe dem Sueskanal ausgebildet. Teil der D Squadron war die Special Interrogation Group aus deutschsprachigen Juden aus Palästina.
Der allererste Einsatz war allerdings ein Desaster. Im November 1941 sprangen 62 Mann, aus 5 Flugzeugen, mit Fallschirmen hinter den feindlichen Linien ab, um einen Fliegerhorst zu zerstĂśren. Es gab ein Unwetter, bei dem zwei der Maschinen abstĂźrzten, die Soldaten sprangen sehr verstreut ab. Folglich erreichten nur 22 den ausgemachten Treffpunkt, die Ăźbrigen wurden gefangen genommen oder getĂśtet. Keines der geplanten Ziele konnte angegriffen werden. Die Teilnehmer der Operation wurden hungrig und ĂźbermĂźdet von der Long Range Desert Group am vereinbarten Treffpunkt in Empfang genommen. Stirling warb anschlieĂend in der ArmeefĂźhrung darum, das Unternehmen wiederholen zu dĂźrfen. Diesmal jedoch in enger Zusammenarbeit mit der Long Range Desert Group (LRDG), einer Aufklärungseinheit der Armee, die später in den Mobile Troops des SAS aufging und die SAS-Soldaten per Fahrzeug zum Einsatzort transportierte. Bei einer ersten Kooperation konnten 4 deutsche Feldflugplätze, von denen nur 2 in Betrieb waren, erreicht und 61 Flugzeuge zerstĂśrt werden. Die Gruppe erhielt im Oktober 1942 den Namen 1st SAS und damit auch den Status eines eigenständigen Regiments. Stirlings Bruder Bill begann mit dem Aufbau eines zweiten Regiments, namens 2nd SAS.
In der Folge erlernte das SAS von der LRDG die Orientierung in der Wßste. SAS-Patrouillen konnten ca. 250 deutsche Flugzeuge und unzählige Fahrzeuge aus dem Hinterhalt vernichten. In der Folge wurden verstärkt Fronteinheiten der Deutschen fßr Sicherungsaufgaben eingesetzt.
Während des WĂźstenkrieges in Afrika unternahmen Stirlings Soldaten viele erfolgreiche Angriffe, vernichteten Treibstoffdepots und Flugplätze. Sie waren so gefĂźrchtet, dass Adolf Hitler den so genannten Kommandobefehl erlieĂ, der besagte, dass jedes gefangene Mitglied einer solchen Gruppe zu erschieĂen sei. Sie perfektionierten eine Taktik namens Hit and Run (âAngreifen und Verschwindenâ), indem sie lediglich mit Geländefahrzeugen, die ein Maschinengewehr trugen, angriffen und anschlieĂend wieder in der WĂźste verschwanden.
Im Januar 1943 wurde David Stirling bei einem Einsatz von Italienern gefangen genommen und verbrachte den Rest des Krieges in einem Kriegsgefangenenlager. Das Kommando Ăźbernahmen sein Bruder Bill und Blair âPaddyâ Mayne.
Mit Ende des Afrikafeldzugs hatte der SAS seinen Anfßhrer und seine Aufgabe verloren. In der Folge wurden 250 Soldaten des 1. SAS in Palästina zum Special Raiding Squadron, fßr eine Verwendung auf dem Balkan ausgebildet.
Kommandoeinsätze in Italien folgten, so die Befreiung von ßber 200 Gefangenen aus einem deutschen Konzentrationslager in Italien in Pisticci.
FĂźr amphibische Landungen auf der Inselgruppe Dodekanes in Griechenland wurden weitere 250 Mann als Special Boat Squadron eingesetzt. 1943 nahm der Verband an den Landungen auf Sizilien und dem italienischen Festland teil und fĂźhrte Sabotageakte in Norditalien durch.cite-ref-0-1-1[1] Diese geschahen im Zusammenwirken u. a. mit der bereits 1942 aufgestellten griechischen Sondereinheit Heilige Schar unter dem Kommando des SAS.
Es kam zur Kooperation mit italienischen Partisanen und geflohenen sowjetischen Kriegsgefangenen. Sie dienten im Allied SAS Battalion und stĂśrten unter anderem die Nachschublinien des deutschen Oberbefehlshabers der Front Albert Kesselring. Zwischen 1943 und 1945 wurden insgesamt drei dieser Fremdenbataillone aufgestellt, die nachfolgend als Spezialeinheiten in die franzĂśsische und belgische Armee Ăźberstellt wurden.
⢠3rd SAS, bestehend aus franzĂśsischen Soldaten 2e RCP, heute 1er rĂŠgiment de parachutistes dâinfanterie de marine
⢠4th SAS, bestehend aus franzÜsischen Soldaten 3e RCP
⢠5th SAS, bestehend aus belgischen Soldaten, heute Commandobataillon.
Im Vorfeld der alliierten Landung in der Normandie am 1. April 1944 wurden alle bisherigen Einheiten unter dem Namen Special Air Service Regiment zusammengefasst und in das Army Air Corps eingegliedert. Der SAS unterstßtzte gemeinsam mit dem amerikanischen OSS und dem franzÜsischen Maquis die alliierte Landung in der Normandie 1944 mit Anschlägen auf Nachschubeinrichtungen hinter der Front.
Aus Protest gegen zu riskante Einsätze während der Landung in Nordfrankreich nahm Bill Stirling seinen Abschied. So täuschten Trupps im Rahmen der Operation Titanic, am Vorabend des 6. Juni im Verbund mit Fallschirmattrappen und FeuerwerkskÜrpern eine Luftlandeoperation nÜrdlich des US Absprunggebietes vor. Die eingesetzten Soldaten konnten nur mehr vor ßberlegenen deutschen Einheiten fliehen und ausweichen.
Die weiteren Operationen in Belgien und Frankreich wurden realistischer geplant. Meist stÜrte der SAS im Verbund mit Partisanen Nachschubkolonnen oder zerstÜrte Eisenbahnlinien. In den Reihen des Maquis gab es allerdings deutsche Informanten, sodass eine Gruppe des SAS am 5. Juli, nach Fallschirmlandung in der Nähe von Paris, direkt von Deutschen eingekesselt und verhaftet wurde. Nach weiteren Fehlschlägen, wie der Operation Loyton vom 12. August bis zum 9. Oktober 1944, reduzierte die Spezialeinheit die Arbeit mit dem Maquis.cite-ref-9[9]
SAS War Crime Investigation Team 1945â1949
Als der SAS 1945 aufgelĂśst wurde, war das Schicksal zahlreicher britischer Spezialkräfte ungeklärt und gleichzeitig verdichteten sich Hinweise, dass es durch Deutsche zu Morden (Kommandobefehl) und schweren Misshandlungen gekommen war. Brian Franks (Ex-SAS-Regimentskommandeur) und Eric Barkworth (Ex-SAS-Nachrichtenoffizier) vom 2. Regiment agierten mit weiteren Veteranen offen auftretend als SAS War Crime Investigation Team. Captain Yuri Galitzine, der in der Abteilung AG3-VW (Violations of laws and usages of war) des Kriegsministeriums Kriegsverbrechen verfolgte, zweigte eigenmächtig Mittel fĂźr den Sold, die Logistik und Kommunikation dieser privaten Gruppe ab.cite-ref-10[10] Dem Team gelang es, das Schicksal zahlreicher vermisster KommandoangehĂśriger von SAS und Special Operations Executive (u. a. in Zusammenarbeit mit Vera Atkinscite-ref-11[11]) zu klären. Das Investigation Team sammelte Beweise, fĂźhrte Zeugenbefragungen und VerhĂśre durch und nahm Verhaftungen in Deutschland, Frankreich, Italien und Ăsterreich vor. Ăber hundert Verdächtige wurden der Justiz Ăźbergeben. Anfang 1949 lĂśste sich das Team auf.cite-ref-12[12]
1946â1979
Die beiden franzĂśsischen Bataillone und das belgische Bataillon wurden nach dem Krieg auĂer Dienst der englischen Armee gestellt, die Soldaten kehrten in ihre Heimatländer zurĂźck und bildeten dort Spezialverbände. Die franzĂśsischstämmigen Einheiten bildeten das:
⢠2e RÊgiment de Chasseurs Parachutistes und das
⢠3e RÊgiment de Chasseurs Parachutistes.
Diese beiden Regimenter gingen später in dem 1er rĂŠgiment de parachutistes dâinfanterie de marine (1er RPIMa) auf, dem franzĂśsischen Pendant zum SAS, das sich heute noch in der Tradition des SAS sieht und diese Herkunft auch im Wappen dokumentiert, und regelmäĂig gemeinsame Ăbungen mit dem SAS abhält.
In der belgischen Armee entstand das
⢠1st Battalion Belgian Para Commandos
Auch der Rest der Truppe existierte nicht in der bisherigen Form weiter. Der SAS wurde offiziell aus der Armee ausgegliedert und aufgelĂśst. Am 1. Juli 1947 jedoch wurde sie zumindest teilweise als Special Air Service Regiments im Army Air Corps neu aufgestellt. Es bestand aus einem Regiment der Reserve (Territorial Army â T.A.): dem 21st Battalion, Special Air Service Regiment (Artists Rifles). Im August 1949 wurde diese Einheit aus dem Army Air Corps ausgegliedert und als unabhängiges Korps gefĂźhrt.
1950 baute Brigadier Mike Calvert den SAS als Kommandoeinheit neu auf. Grund war eine Krise in Malaysia, wo Rebellen versuchten, die Unabhängigkeit zu erkämpfen. Als Anti-Guerilla-Einheit wurde das so genannte Z Squadron gebildet, die unter dem Namen Malayan Scouts in Malaysia kämpfte. Das Squadron bestand aus ehemaligen Mitgliedern des SAS, Rekruten anderer Einheiten, sowie aus Insassen von Armeegefängnissen. Zusätzlich wurde das noch existierende Regiment 21 in den Dschungel von Malaysia geschickt. Bis zum Ende des Jahres 1955 bestand die gesamte Truppe wieder aus fĂźnf Schwadronen und blieb bis einschlieĂlich 1958 in Malaysia.
Im Jahr 1952 wurden die bestehenden Gruppen in zwei Einheiten neu organisiert:
⢠21st Special Air Service Regiment (Artists Rifles), (T.A.)
⢠22nd Special Air Service Regiment, in dem die Malayan Scouts aufgingen.
1959 entstand dann in der Territorial Army eine zweite SAS-Einheit:
⢠23rd Special Air Service Regiment (T.A.).
Die letzte Umorganisation fand am 1. April 1967 statt. Im Hauptquartier in Hereford wurde zu diesem Zeitpunkt ein neues Squadron aufgestellt: Das R Squadron, Special Air Service Regiment (V), das sich aus ausgewählten Mitgliedern der Regimenter 21 und 23 zusammensetzte und dem 22nd SAS als schnelle Verstärkung angegliedert wurde. Später erhielt die Einheit nochmals eine neue Bezeichnung, den historischen Namen:
⢠L Detachment
Dem Einsatz in Malaysia folgten weitere. So bekämpften SAS-Teams gegen den Sultan putschende Rebellen im heutigen Oman (1958â1959) oder Guerilleros in Borneo, dem heutigen Brunei (1963â1966). AuĂerdem waren sie von 1964 bis 1967 in Aden im Einsatz, bevor die Briten das Land verlieĂen. Von 1970 bis 1977 gab es erneut inoffizielle und streng geheime Einsätze in Oman. Ăberhaupt wandelte sich der SAS mehr und mehr von einer regulären Armeeeinheit hin zu einer geheim gehaltenen Spezialtruppe. Damit änderten sich auch die Aufgaben, zu denen inzwischen der Personenschutz und der Kampf gegen Terroristen gehĂśrte. Als Tarnung wurden im Einsatz nun auch Zivilkleidung oder Uniformen anderer Armeeeinheiten getragen.
Nordirland
Ab 1969 setzte die britische Regierung den SAS auch in Nordirland ein, was schnell zu Kritik fĂźhrte. Offiziell begann die britische Armee ihren Einsatz in der Provinz, um die lokale Polizei, die Royal Ulster Constabulary, zu unterstĂźtzen. Jedoch waren die Einsätze, bei denen âdas Regimentâ involviert war, von vornherein Kampfeinsätze gegen die IRA. Mehrfach kamen dabei unbewaffnete Zivilisten ums Leben. Anfangs traten die Soldaten noch offen in ihren Uniformen und sandfarbenen Baretten auf, später operierten sie immer häufiger verdeckt.
Dabei arbeitete der SAS im Kampf gegen die IRA sehr eng mit der 1970 aufgestellten 14 Intelligence Company, einer Spezialeinheit der britischen Armee fĂźr nachrichtendienstliche Aufklärung und Ăberwachung, zusammen.
Der SAS wurde in den 1970er-Jahren zu einem der wichtigsten Instrumente bei der Suche nach Informationen gegen nordirische Terrorgruppen. Um diese Aufgabe zu erfßllen, handelten die Kommandos immer offensiver, wobei sie bei Verfolgungen die Landesgrenze zur Republik Irland ßberschritten. So wurde unter anderem im März 1976 der IRA-Kommandant Seån McKenna aus seinem Haus in der Republik Irland entfßhrt und an eine Patrouille der britischen Armee ßbergeben.
Irische Nationalisten sind der Ăberzeugung, der SAS habe in den 1980er-Jahren IRA-Mitglieder sogar planmäĂig exekutiert. So soll er 1984 in Dunloy in der Grafschaft Antrim zwei Männer erst verwundet und schlieĂlich erschossen haben. In Loughgall wurden 1987 acht IRA-Männer, die versuchten, eine Polizeistation zu sprengen, in einen Hinterhalt des SAS gelockt und getĂśtet. 1988 wurden in der britischen Exklave Gibraltar drei unbewaffnete Mitglieder, die einen Bombenanschlag planten, von einem SAS-Team in der Operation Flavius auf offener StraĂe erschossen.
Zwar unterliegt der SAS bei dem Gebrauch von Waffen den gleichen rechtlichen Bestimmungen wie die britische Armee, allerdings wird bei Einsätzen grundsätzlich eine Kriegseinsatzsituation angenommen und nach Kriegsrecht verfahren.
Aufgrund seiner aggressiven und kompromisslosen Kampfweise wurde der SAS gefßrchtet und bekam einen geradezu mythischen Ruf. Beispielhaft dafßr war die Balcombe Street-Belagerung am 6. Dezember 1975. Auf der Flucht vor der Polizei hatten sich vier IRA-Männer in einer Wohnung in der Balcombe Street in London verschanzt und zwei Bewohner als Geiseln genommen. Sechs Tage lang dauerten die Verhandlungen. Die Männer ergaben sich, als Medien berichteten, der SAS solle zur Befreiung der Geiseln eingesetzt werden.
1980â2001
In den 1980er-Jahren wurde âdas Regimentâ mehr und mehr auch fĂźr die Ăffentlichkeit sichtbar. Die neue Offenheit der Regierung im Umgang mit dem SAS begann im April 1980. Am 30. April besetzten sechs irakische Terroristen die iranische Botschaft in London. Vergeblich verhandelte die Polizei sechs Tage lang mit den Besetzern, die zur UnterstĂźtzung ihrer Forderungen eine Geisel tĂśteten. Am 5. Mai befahl Premierministerin Margaret Thatcher den Angriff. Um 19:26 Uhr stĂźrmten mehr als 30 AngehĂśrige des SAS das Gebäude und wurden dabei zum Teil von der BBC gefilmt. Während des 17 Minuten andauernden Einsatzes erschossen die Terroristen eine weitere Geisel. Sie selbst wurden bis auf einen getĂśtet. Dieser Geiselnehmer Ăźberlebte nach Zeugenaussagen nur, da er sich sofort zu Boden warf und seiner Waffe entledigte, sodass er von den Einsatzkräften fĂźr eine Geisel gehalten wurde.
Nach dem Einsatz fĂźhrte das Vorgehen des SAS nach dem Motto safety-first zu einer Ăśffentlichen Kontroverse in der britischen Presse. Aufgrund der kompromisslosen Vorgehensweise während der Aktion wurde vermutet, dass so etwas wie ein genereller SchieĂbefehl vorgelegen habe. Einer der beteiligten Soldaten, Robin Horsfall, sagte 20 Jahre später in einem Interview: âWir wurden darauf gedrillt, zu tĂśten. Wenn der SAS in Aktion tritt, muss man sich damit abfinden, dass es Tote gibt. Wir wollten die Terroristen tĂśten. Wir hofften, dass sie sich nicht ergeben wĂźrden. DafĂźr lebten wir, dafĂźr hatten wir trainiert.â Der ursprĂźngliche Befehl hatte gelautet, auf beiden Seiten so wenig Menschen wie mĂśglich zu tĂśten.
Trotz der Kontroverse galt der Sturm auf die Botschaft als Erfolg. Zudem fßhrte die Debatte neben der Medienpräsenz erstmals dazu, dass die Existenz der Einheit von offizieller Seite nicht mehr dementiert wurde.
Der nächste bekannt gewordene Einsatz kam während des Falklandkrieges 1982. Mehrere Teams des SAS kämpften zur Vorbereitung und während der Landung auf South Georgia (Operation Paraquat), den Falklandinseln (West Falkland Operation Corporate), oft in Zusammenarbeit mit Einheiten des Special Boat Service und der Einsatz auf dem argentinischen Festland (Operation Mikado).cite-ref-13[13]
Die Einheit wurde nicht nur fßr Kriege und Terrorismusbekämpfung benÜtigt. 1987 befahl Premierministerin Thatcher einem SAS-Team, das Hochsicherheitsgefängnis in Peterhead in Schottland zu stßrmen, um eine Revolte der Häftlinge niederzuschlagen. Die Soldaten setzten dabei SchlagstÜcke, Blendgranaten und CS-Gas ein. Der Einsatz gelang und ein gefangen gehaltener Wachmann konnte befreit werden.
Nachdem in Kambodscha das Regime der Roten Khmer durch den Einsatz vietnamesischer Streitkräfte gestßrzt worden war, setzte die britische Regierung ab dem Jahr 1983 den SAS in einer verdeckten Operation ein, um Widerstandskämpfer im Umgang mit Minen und anderen SprengkÜrpern zu schulen. Zu dieser Widerstandsbewegung gehÜrten auch die verbleibenden Roten Khmer, die erneut die Macht ergreifen wollten.cite-ref-14[14] Die von den Guerillas verlegten Minen stellen noch Jahrzehnte später ein gravierendes Problem fßr die BevÜlkerung dar. Etwa 15 % der Kambodschaner sind durch Unfälle mit Landminen betroffen.cite-ref-15[15]
Im Zweiten Golfkrieg 1991 Ăźbernahm der SAS ähnliche Aufgaben wie einst im Zweiten Weltkrieg: Sabotageeinsätze weit hinter den feindlichen Linien. Vorrangiges Ziel war die ZerstĂśrung von Abschussrampen irakischer R-17-Raketen. Dabei erlitt die Truppe auch einen ihrer grĂśĂten Fehlschläge: Zwei Mitglieder des Kommandos âBravo Two Zeroâ unter Steven Billy Mitchell alias Andy McNab beschrieben diesen Einsatz später in BĂźchern. Ihr Acht-Mann-Team sollte tief in der irakischen WĂźste Startstellungen unschädlich machen, es wurde jedoch schon beim Eindringen in den irakischen Luftraum gesichtet und verfolgt. Mehrere Tage lang zogen sich die Soldaten kämpfend zurĂźck und tĂśteten dabei schätzungsweise 250 Iraker. Nur einer der acht schaffte es, sich bis zur 190 Kilometer entfernten syrischen Grenze durchzuschlagen. Ein weiterer wurde im Kampf getĂśtet, und zwei starben in der WĂźste, die Ăźbrigen vier gefangen und während der VerhĂśre gefoltert. Chris Ryan, welcher es bis zur Grenze schaffte, verĂśffentlichte später auch ein Buch. Die Ereignisse wurden als Bravo Two Zero â Hinter feindlichen Linien verfilmt. Dem stellt Michael Asher, ein ehemaliger Soldat der Territorial SAS und WĂźstenwanderer, ein anderes Bild gegenĂźber, als dieser einen Dokumentarfilm im Chanel 4 in Irak drehte und dabei mit Irakern vor Ort sprach. Asher bezweifelt, dass 250 irakische Soldaten getĂśtet wurden, sondern wenn Ăźberhaupt, nur wenige. Auch hinterfragt Asher die vielen Kämpfer, welche der SAS-Gruppe gegenĂźberstanden, sondern sagte, es seien nur wenige lokale bewaffnete Leute gewesen oder Polizisten. Auf die Kontroverse angesprochen erwiderte Chris Ryan, dass er weiĂ, dass er viele Soldaten getĂśtet hatte und nicht stolz sei, dies getan zu haben. Ryan offerierte Asher sich zu treffen und das zu regeln wie man es beim SAS regelt. Dies wiederum schloss Asher aus, weil er debattieren mĂśchte, aber keinen kindlichen Konflikt fĂźhren mĂśchte.cite-ref-16[16]
Gegenwart
Neben den klassischen Aufgaben Sabotage, Geheimdienstarbeit und Geiselbefreiung ist fßr den SAS seit dem September 2001 eine weitere immer wichtiger geworden: der weltweite Kampf gegen terroristische Gruppen. Aufgrund der in Nordirland gemachten Erfahrungen gilt der SAS als eine der wichtigsten Waffen in diesem unerklärten Krieg. Groà angelegte Einsätze in Afghanistan und im Irak gehÜren ebenso dazu wie kleine Aktionen einzelner Teams.
Im Gegensatz zu ähnlichen Einheiten verbĂźndeter Länder, wie der Delta Force oder dem KSK (Kommando Spezialkräfte), arbeitet der SAS dabei immer wieder eng mit der Polizei zusammen. So waren laut britischen Medienberichten AngehĂśrige des SAS im Juli 2005 an der Ăberwachung von Jean Charles de Menezes beteiligt, der von der Londoner Metropolitan Police zu Unrecht als Terrorverdächtiger verfolgt und letztlich in der U-Bahn erschossen wurde. Auch sollen einige Mitglieder sowohl an der Fahndung nach den Drahtziehern der Bombenanschlägen auf das Londoner Verkehrsnetz im Juli 2005 beteiligt gewesen sein, als auch an der ErstĂźrmung mehrerer Wohnungen von Hintermännern in West-London. Eine offizielle Bestätigung dieser Berichte gab es â wie Ăźblich â nicht.
Am 19. September 2005 kam es im irakischen Basra zu einem Zwischenfall, der internationale Aufmerksamkeit erregte. Zwei AngehÜrige des SAS, deren Einheit gegen Waffenschmuggler aus dem Iran operierte,cite-ref-17[17] waren, als Araber verkleidet, in einem Zivilfahrzeug unterwegs, als sie in eine irakische Polizeikontrolle gerieten und offenbar nach einem Schusswechsel festgenommen wurden. Nachdem die Männer ßberwältigt worden waren, fand man in ihrem Fahrzeug diverse Waffen und Ausrßstungsgegenstände. Noch bevor ihre Identität oder ihre Absichten geklärt werden konnten, wurden die beiden Gefangenen aus ihrem irakischen Gefängnis von britischen Truppen gewaltsam befreit, mit der Begrßndung, die Ürtliche Polizei hätte die Männer an terroristische Milizen ßbergeben und ihr Leben sei in Gefahr gewesen.cite-ref-18[18] Nach Angaben aus dem britischen Verteidigungsministerium seien die Männer jedoch nach Verhandlungen freigelassen worden.cite-ref-19[19]cite-ref-20[20]
Nach einem Einsatz im Irak 2006 verlieĂ ein Mitglied des SAS die Einheit und die Armee aus âmoralischen GrĂźndenâ. Der 28-jährige Ben Griffin schied laut Sunday Telegraph auf eigenen Wunsch aus. Er habe im Irak in dutzenden Fällen âillegaleâ VerhĂśrmethoden beobachtet und erlebt, wie Iraker von US-Truppen als âUntermenschenâ behandelt wĂźrden. Nach dem Bericht ist Griffin der erste Soldat Ăźberhaupt, der den SAS aus moralischen GrĂźnden verlieĂ.
Im Krieg in Afghanistan haben Soldaten der SAS nach Angaben der BBC Kriegsverbrechen begangen. Unter Berufung auf geheime Militärreports berichtete die BBC, dass eine Untergruppe des SAS in Afghanistan innerhalb von sechs Monaten in den Jahren 2010 und 2011 insgesamt 54 Unbewaffnete und Festgenommene getÜtet habe.cite-ref-21[21]
Am 26. Februar 2011 unterstßtzten Soldaten des SAS während des Bßrgerkriegs in Libyen die Evakuierung von 150 britischen Staatsbßrgern mit zwei Transportflugzeugen vom Typ C-130 Hercules sßdlich von Bengasi.cite-ref-22[22] Am 6. März 2011 wurde berichtet, dass acht Soldaten des SAS in Libyen von Aufständischen gefangen genommen worden waren, als sie einen britischen Diplomaten begleitet hatten.cite-ref-23[23] Mitglieder des SAS beteiligten sich nach Angaben der Times und des Daily Telegraph an der Suche nach Muammar al-Gaddafi innerhalb Libyens.cite-ref-24[24]
Anfang Dezember 2014 kam heraus, dass der SAS im Irak gegen den IS kämpft. Die Einsätze sollen schon im November 2014 begonnen haben und richten sich gegen die Nachschublinien des IS. Dabei werden sie mit Boeing-Vertol-CH-47-Hubschraubern in die Nähe des Operationsgebietes geflogen und sollen dann selbständig mit Quads zu ihren Einsätzen fahren. Bis zu diesem Zeitpunkt ging man jedoch davon aus, dass der SAS nur Aufklärung im Irak betreiben wßrde.cite-ref-25[25]
In Syrien waren britische Spezialkräfte an der Ausbildung und Fßhrung von Rebellen (u. a. Jaysh Suriyah al-Jadid alias NAF, 2016cite-ref-26[26]) beteiligt. Im April 2018 sollen SAS-Kräfte in Duma (Syrien) von Regierungstruppen aufgegriffen worden sein.cite-ref-27[27]
Einsätze (Auswahl)
⢠1963â1966 in Malaysia: Einsatz gegen die kommunistischen Rebellen auf Borneo und Indonesien zur Stärkung der Malaysischen FĂśderation.
⢠1972 im Atlantik: Anti-Terror-Einsatz an Bord des britischen Kreuzfahrtschiffes Queen Elizabeth 2 aufgrund einer Bombendrohung.
⢠April 1980 in England: Geiselnahme in der iranischen Botschaft in London 1980.
⢠1982 im Falklandkrieg: Operation Paraquet SĂźd-Georgien â Einsatz gegen die argentinischen Streitkräfte, unter anderem in Port Stanley und mutmaĂlich auch auf dem argentinischen Festland.
⢠1987 in Schottland: Beendigung einer Gefängnisrevolte in Peterhead ohne Einsatz von Schusswaffen.
⢠1991 im Irak: Einsatz zur ZerstÜrung mobiler Raketenstellungen und Kommunikationseinrichtungen.
⢠1993 in den USA: Bei einem Einsatz gegen die Branch Davidians hatten sie eine beratende Rolle.cite-ref-28[28]
⢠1999 im Kosovokrieg
⢠1999 in Bosnien und Herzegowina: Verfolgung und Festnahme von Kriegsverbrechern zusammen mit Einsatzkräften des US Joint Special Operations Command
⢠2001 in Afghanistan: Einsatz gegen die Taliban im Norden von Afghanistan.
⢠2003 im Irak-Krieg: Einsatz mit Spezialeinheiten aus den USA, Polen und Australien als Joint Special Operations.
Sonstiges
Gemäà dem British SAS Qualification Statement dßrfen AngehÜrige des SAS keine Auszeichnung fßr ihre Dienstverrichtungen annehmen.
âI agree to carry out arduous duties with no recognition, no rewards, no promotions, and no medalsâ
âIch werde beschwerliche Pflichten ohne Anerkennungen, Belohnungen, BefĂśrderungen und Orden erfĂźllen.â
â
British SAS Qualification Statement
Literatur
⢠Ken Connor: Ghost Force. The Secret History of the SAS. Weidenfeld & Nicolson, London 1998, ISBN 0-297-84080-0.
⢠Barry Davies: The Complete Encyclopedia of the SAS. 2nd edition. Virgin, London 2001, ISBN 0-7535-0534-7.
⢠General Sir Peter De La Billiere: Looking For Trouble. SAS To Gulf Command â The Autobiography. HarperCollins, London 1995, ISBN 0-00-637983-4.
⢠Tony Geraghty: This is the SAS. A pictorial History of the Special Air Service Regiment. Arco, New York 1983, ISBN 0-668-05725-4.
⢠James D. Ladd: SAS Operations. More than daring. 2nd edition. Hale, London 1999, ISBN 0-7090-6043-2.
⢠Peter Macdonald: SAS im Einsatz. Die Geschichte der britischen Spezialeinheit. Motorbuch, Stuttgart 1994, ISBN 3-613-01602-8.
⢠Andy McNab: Die Männer von Bravo Two Zero. (= dtv 12281) Deutscher Taschenbuch Verlag, Mßnchen 1996, ISBN 3-423-12281-1.
⢠Andy McNab: Seven Troop. Corgi, London 2009, ISBN 978-0-552-15627-1.
⢠Andy McNab: Immediate Action. Dell, New York 1996, ISBN 0-440-22245-1.
⢠Kaj-Gunnar Sievert: Kommandounternehmen. Spezialeinheiten im weltweiten Einsatz. Mittler, Hamburg 2004, ISBN 3-8132-0822-2.
⢠Kaj-Gunnar Sievert: Kommandounternehmen. Verdeckter Zugriff â Special Forces im Einsatz. Mittler-Verlag, Hamburg 2010, ISBN 978-3-8132-0916-7
⢠SÜren Sßnkler: Elite- und Spezialeinheiten Europas. Motorbuch, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-613-02853-1
⢠Ian Wellsted: SAS with the Maquis. In Action with the French RĂŠsistance, June â September 1944. Greenhill, London 1994, ISBN 978-1-85367-186-9; und erw. und in den Karten geänd. TB-Aufl.: ebd. 1997 & Stackpole, Mechanicsburg (Pennsylvania) 1997, ISBN 1-85367-285-8.
Weblinks
Commons
: Special Air Service
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⢠SAS bei eliteukforces.info (englisch)
Siehe auch
Einzelnachweise
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cite-note-22. â SAS Weapons â C8 SFW Carbine (L119A1). In: Elite UK Forces. Abgerufen am 25. Oktober 2014 (englisch).
cite-note-33. â SAS Weapons - UGL Grenade Launcher. In: Elite UK Forces. Abgerufen am 25. Oktober 2014 (englisch).
cite-note-44. â Colt Canada / Diemaco C7. The Canadian C7 is similar to the American Colt M16A2 though with a few notable alterations to suit the Canadian military. 17. August 2012, abgerufen am 25. Oktober 2014 (englisch).
cite-note-55. â The Heckler & Koch HK AG36 single-shot grenade launcher is steadily replacing the well-entrenched American M203 series. 15. Mai 2014, abgerufen am 25. Oktober 2014 (englisch).
cite-note-66. â Ian V. Hogg, John Walter: Pistols of the World. 4. Auflage. krause publications, Iola 2004, ISBN 0-87349-460-1, S. 282 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
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cite-note-1111. â Damien Lewis: The Nazi Hunters â The Ultra-Secret SAS Unit and the Quest for Hitlerâs War Criminals. Quercus Publishing, 2015, ISBN 978-1-78429-387-1, S. 287 f.
cite-note-1212. â Damien Lewis: The Nazi Hunters â The Ultra-Secret SAS Unit and the Quest for Hitlerâs War Criminals. Quercus Publishing, 2015, ISBN 978-1-78429-387-1, S. 388 f.
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cite-note-2424. â Kampf in Libyen: Britische Elitesoldaten helfen bei Gaddafi-Jagd. Sie tragen arabische Kleidung und die gleichen Waffen wie die Rebellen: Rund 30 Elitesoldaten der britischen SAS beteiligen sich laut Londoner Zeitungen an der Jagd auf Gaddafi. Einige seiner Gegner vermuten den flĂźchtigen Despoten in seiner Heimatstadt â dort verstärken sie ihre Truppenpräsenz. In: Spiegel.de. 25. August 2011, abgerufen am 20. August 2014.
cite-note-2525. â Iraqi raids by SAS leave 200 enemy dead in just four weeks. 3. Dezember 2014, archiviert vom Original am 4. November 2015; abgerufen am 24. Oktober 2015 (englisch).
cite-note-2626. â Louisa Loveluck und Josie Ensor: US jets in showdown with Russian warplanes over Syria after bombing of Pentagon-backed rebels. In: Telegraph. 20. Juni 2016, abgerufen am 21. November 2024 (englisch).
cite-note-2727. â Iain Burns: Ministry of Defence denies Iranian reports British special forces soldiers have been captured after 'infiltrating' into Syria. In: Mail Online. 11. April 2018, abgerufen am 21. November 2024 (englisch).
cite-note-2828. â Mike Blair: Military Unit Responsible at Waco. An elite U.S. Army military unit was responsible for the massacre of 76 Branch Davidians after a 51-day siege by federal officers of their compound at Waco, Tex., in 1993. In: The Spotlight. Archiviert vom Original am 3. März 2000; abgerufen am 3. September 2014 (englisch).
cite-note-2929. â Special Air Service (SAS) â Operation Barras â Sierra Leone. In: eliteukforces.info. Archiviert vom Original; abgerufen am 21. November 2024 (englisch).
cite-note-3030. â More British Special Forces Head For Iraq. In: Elite UK Forces. 19. August 2014, abgerufen am 20. August 2014 (englisch).
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